Fair-Anstaltungen

über den Tellerrand schauen...

wollen auch wir, mit eigenen Veranstaltungen zum Beispiel im Rahmen der Fairen Woche (September 2018) oder des Weltmissionssonntages (Oktober 2018).

 


Aber gerne weisen wir hier auch auf das reichhaltige Angebot an Veranstaltungen im gesamten Bonner Stadtgebiet hin:

 

Nachhaltiger Teeanbau- Fluch oder Segen für Kleinbäuer*innen in Südindien?

Vortrag
Zeit: Do, 12.07., 19:15 Uhr
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn
Referentin: Christina Drescher (Geografie-Studentin)
Eintritt frei
Die Nilgiri Region ist eines der größten Teeanbaugebiete Südindiens. Neben großen "Tea Estates" (Teeplantagen) internationaler Konzerne bauen auch viele Kleinbäuer*innen der ethnischen Minderheiten der Adivasi seit einigen Jahren Tee in ihren Hausgärten an.

Die Geografie-Studentin Christina Drescher forschte für ihre Masterarbeit in der Region und absolvierte ein dreimonatiges Praktikum bei der lokalen NGO CTRD Trust in Gudalur. Sie wird die Teeindustrie in der Nilgiri Region vorstellen und einen kritischen Blick auf die aktuelle Situation der Tee-Kleinbäuer*innen der Adivasi werfen. Es geht um die Rolle der Zwischenmänner, Auktionshäuser und Lebensmittelkonzerne und um das Potential von Bio- und Fairtrade Zertifizierungen für die lokalen Produzent*innen. Außerdem berichtet sie über ihre persönlichen Erfahrungen bei der NGO-Arbeit und als Forscherin.

 


Kleine Hände – großer Profit
Ausbeuterische Kinderarbeit in Indien und weltweit

Vortrag
Zeit: Do, 19.07., 19:15 Uhr
Ort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, 53111 Bonn
Referent: Benjamin Pütter (Kinderarbeitsexperte und Buchautor)
Eintritt frei
Ob Teppiche, Gartenplatten, Grabsteine, Kleidung, Schmuckartikel oder Räucherstäbchen – in vielen Produkten, die wir hierzulande kaufen können, steckt die Arbeit von Kindern. Obwohl Kinderarbeit weltweit abgenommen hat, schuften nach Schätzungen von UNICEF immer noch rund 168 Millionen Kinder in Steinbrüchen, auf Plantagen oder als Hilfskräfte im Dienstleistungsbereich – mehr als die Hälfte unter ausbeuterischen oder gefährlichen Bedingungen. Viele Kinderarbeiter stammen aus Afrika, aber auch in Asien und Lateinamerika müssen viele Mädchen und Jungen zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen.

 

  

Besonders für diejenigen, die sich im fairen Handel engagieren, vielleicht auch interessant dieser Artikel zum Thema „Klimawandel und Fairer Handel“.

 

TIPP: Lesenswertes